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| Stadt Wien ist mit der Aktion www.Safebike.Wien.at gut voran! |
Das ergab eine Studie des Vereins "Große schützen Kleine.
Die meisten Unfälle durch 15- und 16-Jährige
2002 waren es nur 35 15-Jährige, die mit dem Moped verunglückten, 2009 waren es schon 306 - dazwischen liegt die Einführung des Moped-Führerscheins neu im Jahr 2003.
Verkehrsexperten hofften damals, dass damit zumindest bei den 16-Jährigen die Unfälle zurückgehen, was aber nicht der Fall war. Mehr als die Hälfte der Moped-Unfalllenker kommen aus diesen beiden Altersgruppen.
Selbstüberschätzung und mangelnde Fahrpraxis sind die häufigsten Unfallursachen.
Selbstüberschätzung, mangelnde Fahrpraxis
Peter Spitzer hat für den Verein "Große schützen Kleine" unter anderem die Unfall-Ursachen untersucht: "Die häufigsten Unfallursachen bei jugendlichen Mopedlenkern sind auf der einen Seite Einzelstürze, dass sie also wirklich aufgrund von mangelnder Fahrsicherheit einen Unfall haben, ohne Unfallgegnereinwirkung. Aber auch Kurvenfahren ist ein großes Problem, wobei sich die Jugendlichen selbst aber sehr sicher fühlen."
Diese Unfälle machen ein Drittel aus; zu je einem weiteren Drittel sind jugendliche Mopedlenker Unfall-Verursacher und Unfall-Opfer.
Sechs bis zwölf Monate nach der Prüfung würde nur mehr jeder Zweite den theoretischen Teil bestehen.
Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder (ÖVP) fordert mehr Praxisstunden im fließenden Verkehr. Zudem müsse die theoretische Prüfung neu geordnet werden, denn nur 50 Prozent derer, die einen Moped-Führerschein haben, würden nach sechs bis zwölf Monaten den Multiple-Choice-Test noch einmal bestehen.
Diese Maßnahme kann die Landesrätin aber nicht selbst umsetzen
ORF TXT
DIE LÖSUNG: www.Safebike.Wien.at
MR/CK